Allein in der Toskana

Nein, wir waren nicht allein. Wir hatten uns auf einem Campingplatz nördlich von Florenz einquartiert und standen da ganz oben allein in der letzten Reihe. Nach uns kamen zwar noch Camper, fuhren aber wieder zurück als sie unsere Boxer sahen. So waren wir zumindest auf dem Campingplatz ganz allein.

Doch bevor wir uns ausgiebig der Toskana widmeten sind wir erst einmal für eine Woche nach Venedig gefahren. Dort hatten wir uns einen Campingplatz etwas ausserhalb in Oriago gesucht. Zwar ruhig, aber wie wir später feststellten, mit Ameisen die in den Bus gekrochen sind.

Wir wollten uns einmal ausgiebig Venedig ansehen. Das klappte auch sehr gut, denn am Anfang von Venedig gibt es ein Parkhaus, wo unser 'Marco' mit den Hunden drin im Schatten stehen konnte. Von dort führte eine Kabinenbahn direkt zur Piazzale Roma und damit zu den Kanälen. Wir fuhren dann erst einmal mit dem Wasserbus auf dem Canale Grande bis zum Piazza San Marco. Das ist die günstigste und schnellste Art soviel wie nur möglich von Venedig mitzunehmen. Eine Besichtigung der Basilica di San Marco sowie Besteigung des Torre dell'Orologio ersparten wir uns. Die Besucherschlangen davor waren schier unendlich. Wir gingen in die kühlen Arkaden und siehe da...das Gesicht kennen wir doch!.Unsere Nachbarn standen plötzlich vor uns. Die Welt ist klein. Vom Piazza San Marco gingen wir dann durch die vielen Gässchen und Kanälen zum Auto zurück. Ein beeindruckendes Erlebnis.

Danach wechselten wir noch 2 x den Campingplatz. Vorerst ging es zum besagten 'leeren' Campingplatz in San Piero a Sieve. Die Ameisen fuhren mit und sind schließlich bis in Dachbett hoch gekrochen. Doch den Angriff mit Haarspray ein paar Tage später überlebten sie nicht.

Von diesem Campingplatz aus fuhren wir zuerst zur Rennstrecke von Mugello und besichtigten danach ausgiebig Florenz und die Städte auf den Höhen Richtung Küste bis nach Pisa. Wir waren froh einen Campingbus gekauft zu haben, denn während andere Wohnmobile unten im Tal parken mussten, konnten wir hoch bis in die Städte fahren und unseren Marco mitsamt der Hunde im Schatten oder in den Parkhäusern, sofern vorhanden, abstellen.

Zum Schluss verbrachten wir noch ca. eine Woche auf dem Campingplatz La Montagnolia um von dort aus Siena ausgiebeig zu besichtigen. Siena mit dem Piazza del Campo hat uns ausdrücklich gut gefallen. Es ist einfach überwältigend mit einer Rolltreppe hinauf in die Stadt zu fahren und dort von den schmalen Gassen aus auf diesen imposanten Platz zu stoßen. Leider, oder Gott sei dank, waren wir zu einer Zeit dort, wo der Palio nicht stattfand. Dieser Rummel wäre uns bestimmt zuviel geworden. Wir ware 2 x in Siena. Als wir Sonntags aufkreuzten, übte gerade eine Musikkapelle aus einem der Stadteile einen Umzug auf dem Platz.Wer sich nun noch die vielen Dias von unseren Besichtigungstouren antun möchte, der kann nachstehend auf die Links klicken.

    Claire und Dodo auf den Campingplätzen.

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